Das Projekt
Der Rat der Stadt Gelsenkirchen hat am 27. Oktober 2005 die Durchführung eines Projekts „Erinnerungsorte“ beschlossen. An verschiedenen Orten im Stadtgebiet sollen Informationstafeln vergangene zentrale Ereignisse und Entwicklungen exemplarisch darstellen. Dabei soll zunächst vor allem, aber nicht nur an die Verbrechen des „Dritten Reiches“ erinnert werden. Auch Aspekte der Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft sollen thematisiert werden.
Das Projekt wird von bürgerschaftlichem Engagement getragen, insbesondere im Kontext der „Demokratischen Initiative“, und vernetzt verschiedene erinnerungspolitische Initiativen. Die längerfristige Umsetzung des Projekts koordiniert das Institut für Stadtgeschichte.
Am 8. Mai 2007, dem symbolträchtigen Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus, wurde durch Oberbürgermeister Frank Baranowski exemplarisch die erste von neun bisher vorhandenen Tafeln aus dem Projekt „Erinnerungsorte“ eingeweiht. Schüler und Schülerinnen der Gesamtschule Ückendorf erarbeiteten mit Unterstützung des Instituts für Stadtgeschichte die Schicksale jüdischer Kaufleute an der Bochumer Straße.


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