WissenschaftsparkWillkommen beim Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen

Das Institut für Stadtgeschichte (ISG) ist die zentrale Einrichtung der Stadt Gelsenkirchen zur Erforschung und Präsentation der Stadtgeschichte. Es besteht seit dem 1. September 1989. Ihm obliegt die wissenschaftliche Erforschung, Aufbereitung und Präsentation von Stadtgeschichte, insbesondere am Beispiel der Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen. Zum ISG zählen die Bereiche Stadtarchiv, historische Forschung und Beratung sowie die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“.

Aktuelles

 

Mittwoch, 24. Februar 2010, 19.30 Uhr

Verbrannte Worte – verbotener Autor: Oskar Maria Graf (1894-1967) 

Vortrag von Martina Bracke, Dortmund, mit anschließender Diskussion

Ort: Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus", Cranger Straße 323

 

„Dieser 10. Mai – ewiges Schandmaul nazistischer Barbarei! – müsste in Zukunft auf der ganzen gesitteten Welt in sein Gegenteil verwandelt werden, in einen Tag des Nie-Wieder-Vergessens und in einen Tag der Manifestation für die Freiheit des Geistes!“ Oskar Maria Graf wurde zunächst die zweifelhafte Ehre zuteil, dass seine Werke von den Nationalsozialisten nicht verbrannt wurden. Dagegen wandte er sich mit einem offenen Brief, und so wurden seine Bücher nachträglich in Brand gesetzt.  

Institut für Stadtgeschichte