Zeitleiste - Daten aus der Stadtgeschichte

 

1003

In einer Schenkungsurkunde an die Benediktinerabtei Deutz wird der Ort  „Puira“ genannt. Dies gilt als erste urkundliche Erwähnung Buers. Freilich ist diese Quelle nur in einer teilweise gefälschten Abschrift überliefert, strittig ist zudem die Interpretation des Ortsnamens als Buer in Westfalen oder als rheinisches Buir bei Kerpen.


1147

Papst Eugen III. bestätigt der Abtei Deutz die Rechte u.a. über die Kirche in Buer („in Buron ecclesiam“). Dies ist die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Buer. Die Deutung des Ortsnamens Buer  als „Siedlung auf einer Erhebung“, hergeleitet aus dem plattdeutschen Verb „boren“ = „heben“, besitzt gegenüber konkurrierenden Deutungen wie „Siedlung bei den Häusern“ aus dem Althochdeutschen oder „Siedlung am Sumpfwasser“ aus dem Keltischen den Vorzug der größeren geographischen Plausibilität.


um 1150

In einem nicht exakt datierten Heberegister des Klosters Werden sind die Abgaben aus „Geilistirinkirkin“ verzeichnet.


um 1200

Gerhard aus dem Geschlecht derer von der Horst mit dem Burgsitz in Horst an der Ruhr bei Steele, Essen, lässt im sumpfigen Emscherbruch eine Burg errichten. Das althochdeutsche „hurst“, mittelhochdeutsch „horst“, stand für Gehölz, Gesträuch, Dickicht, Hecke. Der Begriff wurde als Flurnamen verwandt und diente auch häufig als Name von Siedlungen, Höfen und Burgen.


1246

Erstmals erscheint der Ritter Heinrich van Scadeleke 1246 in einer Essener Urkunde.

Der gleich lautende Name der Siedlung dürfte sich an ihre Lage an einer „schädelförmigen“ Bodenwelle anlehnen, der Name Schalke ist also als „Siedlung an schädelförmiger Gegend“ zu deuten.


1282

Im Jahre 1282 verleiht Rudolf von Habsburg, König des Deutschen Reiches, dem Arnold von der Horst das Recht, neben seiner Burg eine mit Mauern und Gräben befestigte Stadt zu erbauen. Dies galt lange Zeit als das Gründungsdatum von Horst. Neueren Forschungen zufolge gibt es keinen Bezug zwischen dem genannten Arnold und der hiesigen Burg Horst, die fragliche Urkunde bezieht sich vielmehr auf Burg Horst in Alfhausen bei Osnabrück.


1308

In zwei Urkunden aus dem Jahre 1308 wird das Haus Luttkenhove (Lüttinghoff) genannt, das der Ritter Diederich de Vlerikes dem Kölner Erzbischof zu Lehen auftrug.


1448

Der Kölner Erzbischof Dietrich von Moers erhebt am 18. April 1448 das Dorf Buer zur Freiheit, also zu einer Siedlungsgemeinschaft mit stadtähnlicher Selbstverwaltung und eigenem Recht - so die allgemein akzeptierte Lesart nach Gustav Griese, der  Datum und Inhalt des Freiheitsprivilegs in der Festschrift zu den Feiern „500 Jahre  Freiheit Buer“ im Jahre 1950 wiedergibt, allerdings ohne Quellenangabe. Eine quellenmäßig gesicherte Bestätigung der alten Rechte der Freiheit Buer durch den Kölner Erzbischof stammt aus dem Jahre 1652.


1555 bis 1573/78

Nachdem die alte Burganlage 1554 vollständig niedergebrannt war, plant Rütger von der Horst, Ministerialadliger in kurkölnischen Diensten, einen Neubau, bei dem das repräsentative Wohnen, nicht mehr die Wehrhaftigkeit im Vordergrund steht. So entsteht Schloss Horst als Vierflügelanlage mit Ecktürmen, das als der früheste komplette Renaissanceschlossbau Westfalens gelten kann.


1571

Der Landesherr, Herzog Wilhelm von Cleve, verleiht dem Dorf Gelsenkirchen das Recht, zwei Jahrmärkte am St.-Georgs-Tag (23. April) und am St.-Michaelis-Tag (29. September) abzuhalten.


1574

Heinrich von Knippink lässt in der Burgkapelle von Haus Grimberg einen Prunkaltar errichten, nachdem er bereits 1560 ein Armenhaus „in dem Bleck auf der Emscher“ gestiftet hat. 1738 kommt der Altar in die neu erbaute Bleckkirche, noch heute schmückt er die älteste erhaltene Kirche der Stadt, deren Erscheinungsbild die im Jahre 1889 abgeschlossenen Umbauten bestimmen.

 

1688

Am 25. Mai, dem Urbanustag, werden die Kirche und fast der gesamte Häuserbestand Buers durch einen Brand zerstört.


1706

Ferdinand Freiherr von Fürstenberg erwirbt Schloß Horst, das bis 1988 im Besitz des Hugenpoeter Zweigs der Familie bleibt.


1785 bis 1788

Das bereits 1264 urkundlich belegte Haus Berge („in monte“) erhält seine heutige Gestalt. Der großzügige Um- und Erweiterungsbau erfolgt unter der Leitung des Baumeisters Engelbert Kleinhansz.


1815

Nach der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongreß gehören Buer und Gelsenkirchen zur preußischen Provinz Westfalen. Die Bürgermeisterei Buer wird mit dem Vest Recklinghausen dem Regierungsbezirk Münster zugeordnet, die Gemeinde Gelsenkirchen im Amt Wattenscheid / Kreis Bochum dem Regierungsbezirk Arnsberg.
Eine Aufstellung der historischen Verwaltungszugehörigkeit der Gemeinden des heutigen Stadtgebietes finden Sie hier.

 

1840

Ludwig von Oven bohrt am Wiehagen nach Kohle. Für das Gebiet Gelsenkirchen werden in der Folgezeit Grubenfelder verliehen. Zu dieser Zeit (1843) hat die Gemeinde Gelsenkirchen 653 Einwohner, das Amt Buer 3.837 und die Gemeinde Horst 562.


1847

Der Bahnhof Gelsenkirchen an der Kölner-Mindener Eisenbahn wird eröffnet und schafft einen wichtigen Standortvorteil für die Gemeinde. Weitere Bahnlinien folgen.


1848

Mit dem Teufbeginn des ersten Zechenschachtes auf heutigem Gelsenkirchener Gebiet unter dem Namen "König Leopold" beginnt die Bergbaugeschichte Gelsenkirchens. 1859, nach Konsolidierung (Zusammenlegung) mehrer Grubenfelder, erhält diese Zeche in der Gemeinde Rotthausen, die erst ab 1860 fördert, den Namen "Dahlbusch".


1855

Irische und britische Kapitalgeber beginnen mit der Hilfe britischer Bergbautechniker in der Nähe des Gelsenkirchener Bahnhofs mit den Abteufarbeiten bei der Zeche Hibernia, die 1858 erste fördernde Zeche auf Gelsenkirchener Gebiet wird. Hier werden die so genannten Tübbings eingesetzt, die eine wichtige Innovation für den Schachtbau und die Abdichtung der Schächte darstellen.


1857

Erstmals wird nördlich der Emscher in der Gemeinde Horst mit Abteufarbeiten für ein Bergwerk begonnen. Die Zeche "Nordstern" kann aber erst 1867 die Förderung aufnehmen.


1874-76 

Bau der Emschertalbahn.


1875 

Die Landgemeinde Gelsenkirchen, seit 1868 Verwaltungssitz des Amtes Gelsenkirchen, erhält auf Betreiben des Gemeindevorstehers Heinrich Herbert und des Industriellen Heinrich Mönting die Stadtrechte. Am 29. November erfolgt die Zustimmung des deutschen Kaisers und Königs von Preußen, Wilhelm I.
Gründung der Firma Küppersbusch.
Anstich des ersten Hochofens des Schalker Gruben- und Hüttenvereins.

 

1876 

Bildung des Amtes Ückendorf mit der Gemeinde Ückendorf.
Konstituierung der ersten Gelsenkirchener Stadtverordnetenversammlung, Einführung der Bürgermeistereiverfassung.

Wahl Wilhelm Vattmanns zum ersten Bürgermeister am 5. Dezember.
Eröffnung des Bahnhofs Braubauerschaft an der Emschertalbahn.
Gründung des Rohproduktengeschäftes M. Stern AG (Eisen & Metall).

 

1877 

Bildung des Amtes Schalke mit den Gemeinden Schalke, Heßler, Braubauerschaft, Bulmke und Hüllen.

 

1878 

Förderungsbeginn auf der Zeche Neu-Arenberg, der späteren Zeche Hugo.

 

1880 

Der Bahnhof Buer-Süd auf der Strecke Wanne - Winterswijk wird eingeweiht.
Umwandlung der Amtssparkasse Gelsenkirchen in die Städtische Sparkasse Gelsenkirchen.

 

1881 

Neubau der katholischen Altstadtkirche.
Erscheinen der Volkszeitung für Buer und Umgebung (1905: Buersche Zeitung).
Eröffnung des Amtshauses in Ückendorf.

 

1882 

Neubau der evangelischen Altstadtkirche.
Förderbeginn Graf Bismarck II an der Wilhelmstraße in Erle.

 

1883 

Gründung der Gewerkschaft Grillo, Funke & Co.
Weihe der evangelischen Kirche in Horst.

 

1884 

Förderbeginn Graf Bismarck III an der Friedrichstraße in Erle.
Gründung der Schraubenfabrik Friedberg.

 

1885 

Bildung des Landkreises Gelsenkirchen mit den Städten Gelsenkirchen und Wattenscheid
sowie den Ämtern Schalke, Ückendorf, Wattenscheid und Wanne.
Gladbeck scheidet aus dem Amt Buer aus.

 

1886 

Eröffnung des Schlachthofes an der Ahstraße (Rotthauser Straße).

 

1887 

Bildung des Amtes Braubauerschaft. Es ging aus dem Amt Schalke hervor und bestand aus den Gemeinden Braubauerschaft, Bulmke und Hüllen.
Gründung der Glückauf-Brauerei.
Gründung des Wasserwerkes für das nördliche westfälische Kohlenrevier, der heutigen Gelsenwasser AG.

 

1888  

Eröffnung des ersten Badehauses an der Arminstraße.
Umbau der Bleckkirche.

 

1889 

7.200 Teilnehmer am so genannten großen Bergarbeiterstreik wegen schlechter Arbeitsbedingungen.
Gründung der „Eisenbauanstalt und Verzinkerei E. und G. Wirtz“.
Umwandlung des Gussstahlwerkes Munscheid & Co. in die „Aktiengesellschaft der Gelsenkirchener Gußstahl- und Eisenwerke, vormals Munscheid & Co“.

 

1890 

Beginn des Neubaus der St. Urbanus-Kirche in der heutigen Grundform (beendet 1893).
Gründung der Mannesmann-Röhrenwerke in Schalke.
Bau der St. Josefs-Kirche in Schalke.
Bau des Evangelischen Krankenhauses an der Weststraße (Robert-Koch-Straße).

 

1891 

Gründung des Amtes Horst. Erster Amtmann ist Franz Kranefeld.
Weihe der evangelischen Erlöserkirche in Schalke.

 

1892 

Eröffnung des Verwaltungsgebäudes des Wasserwerks für das nördliche westfälische Ruhrgebiet an der Vohwinkelstraße. Anschluss aller bebauter Grundstücke an das Kanalnetz.

 

1893 

Einweihung der St. Urbanus-Kirche.

 

1894 

Am 20. September wird das neue Rathaus am späteren Machensplatz eingeweiht.

 

1895 

Gründung des „Emscherthaler Rennvereins“, erste Pferderennen auf den Viehweiden des Schlosses Horst.
Inbetriebnahme der ersten Straßenbahnlinie: Neumarkt - Bahnhof Braubauerschaft.

 

1896 

Die Stadt Gelsenkirchen scheidet aus dem Landkreis Gelsenkirchen aus und bildet einen eigenen Stadtkreis.
Gründung der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG.
Carl von Wedelstaedt wird Amtmann in Ückendorf.

 

1897 

Eröffnung des Bahnhofs Horst-Nord.
Grenzvertrag zwischen der Stadt Gelsenkirchen und dem Amt Schalke über den Erwerb des Hofes Schalke  und seiner Ländereien (Gelände des Kaiser-Wilhelm-Gartens).

 

1898 

Einrichtung des „Friedrichstiftes“ in Gelsenkirchen zur Unterbringung von Pflegebedürftigen.

 

1899 

Eröffnung der Stadthalle im Stadtgarten.
Einweihung des Zentralfriedhofs in Buer.

 

1900 

Umbenennung des Amtes Braubauerschaft in Amt Bismarck.
Wahl Theodor Machens zum ersten Bürgermeister der Stadt Gelsenkirchen. 1904 erfolgte die Ernennung zum Oberbürgermeister.

 

1901 

Nach einer schweren Thyphusepidemie in Gelsenkirchen (120 Tote, 2.300 Kranke) wird der Verein zur Bekämpfung der Volkskrankheiten im Ruhrgebiet (heutiger Träger des Hygiene-Instituts) gegründet.
Eröffnung der ersten evangelischen Volksschule in Buer.
Bau des Straßenbahn-Betriebshofes in Buer.

 

1902 

Gründung des Instituts für Hygiene und Mikrobiologie (Hygiene-Institut).
Anlegung des Bismarckhains und des Bulmker Parks.


1903-11 

Entstehung der preußischen Staatszechen Bergmannsglück, Westerholt und Scholven.

 

1903 

Auf Initiative des Landrats Dr. Hammerschmidt und Beschluss des preußischen Landtages vom 7. März Eingemeindung von Schalke, Heßler, Bismarck, Bulmke, Hüllen und Ückendorf nach Gelsenkirchen. Als Folge davon wird Gelsenkirchen Großstadt mit 138.000 Einwohnern.

 

1904 

Einweihung des Hauptbahnhofs.
Gründung des FC Schalke 04 unter dem Namen "Westfalia Schalke".
Eröffnung der Badeanstalt (Husemannstraße), Architekt Gentschel, Hannover.
Bildung der Emschergenossenschaft.
Bildung einer Berufsfeuerwehr in Gelsenkirchen.

 

1905 

Eröffnung des Kaufhauses Alsberg in Buer.
Eröffnung des Knappschaftskrankenhauses Ückendorf.

 

1906 

Die Gemeinde Rotthausen wird selbständiges Bürgermeisteramt.
Beginn der Emscherregulierung.

 

1907 

Fusion des Schalker Gruben- und Hüttenvereins mit der Gelsenkirchener Bergwerks AG und dem Aachener Hütten-Aktienverein.

 

1908

Gründung der Maschinenfabrik „Glückauf“.
Weihe der katholischen Kirchen „St. Hippolytus“ und „St. Laurentius“ in Horst.

 

1909 

Hochwasser in Gelsenkirchen.
Die Kaufhäuser Alsberg (dann WEKA) an der Bahnhofstraße und Overbeck & Weller werden eröffnet.
Eröffnung des Schlachthofes und einer Kindermilchanstalt in Buer.
Einrichtung einer einheitlichen „Städtischen Gewerblichen Fortbildungsschule“ in Gelsenkirchen.

 

1910 

Eröffnung der Hauptpost am Bahnhofsvorplatz.
Die Einwohnerzahl steigt auf 169.513.

 

1911 

Verleihung der Stadtrechte an die Gemeinde Buer und Auflösung des 1816 errichteten
Amtes Buer (67.000 Einw.).

Erste Förderung auf der Zeche Scholven.
Eröffnung des Apollo-Theaters.

 

1912 

Die Stadt Buer verlässt den Landkreis Recklinghausen.
Der Flugplatz Gelsenkirchen/Essen/Rotthausen am Nienhauser Busch wird eingeweiht.
Das neue Rathaus der Stadt Buer wird bezogen.
Die Trabrennbahn wird eröffnet.
Kaufhaus Althoff (heute Karstadt) wird eröffnet.
Übernahme von Grillo-Funke durch den Mannesmann-Konzern.
Übernahme des Drahtwerkes Boecker & Co. durch die Gutehoffnungshütte, Oberhausen.

 

1913 

Eröffnung des Schlachthofes Gelsenkirchen in Heßler.

 

1914 

Eröffnung des Rhein-Herne-Kanals mit dem Stadthafen Gelsenkirchen.
Einwohnerzahl 175.000.

 

1915 

Einweihung des „Schwertes von Gelsenkirchen“ auf dem Neumarkt zur Finanzierung von Kriegskosten und Kriegsfolgekosten.
Inbetriebnahme der Kokerei Nordstern.

 

1916 

Gelsenkirchen übernimmt den Gemüsegroßmarkt Rheinische Straße.

 

1917 

Übernahme der Hibernia AG durch den preußischen Staat.
Wegen der großen Hungersnot (Steckrübenwinter) Verschickung von Kindern aufs Land.

 

1918 

Zahl der Weltkriegsopfer: Gelsenkirchen 4.200, Buer 2.510, Horst 574.
Einwohnerzahl 165.635.
Am 31. Dezember 1918 erfolgt die Absetzung des Oberbürgermeisters Theodor Machens durch den Arbeiter- und Soldatenrat.
Einführung der Erwerbslosenfürsorge.
Eröffnung der Flugpostlinie Gelsenkirchen - Berlin über Braunschweig.

 

1919 

Carl von Wedelstaedt wird zum Oberbürgermeister von Gelsenkirchen gewählt.
Emil Zimmermann wird Bürgermeister von Buer.
Eröffnung des Volksbildungswerkes.

 

1920 

Gründung der Firma Seppelfricke.
Einrichtung der Freiluftschule an der Zeppelinallee.
Stilllegung des Flugplatzes.

 

1922 

Buer wird mit 100.000 Einwohnern Großstadt.
Einweihung der Synagoge in Buer.
Übernahme der Bergwerksgesellschaft Consolidation durch die Mannesmann-Röhrenwerke.

 

1923 

Bis auf die Zeche Consolidation werden alle Schachtanlagen geschlossen.
Gelsenkirchen, Buer und Horst werden im Zuge der Auseinandersetzungen um Reparationszahlungen von französischen und belgischen Truppen besetzt.
Der 32 Hektar große Stadtwald in Buer wird zur Volkserholungsstätte ausgebaut.

 

1924 

Die Bürgermeisterei Rotthausen wird durch Eingemeindung Teil Gelsenkirchens.
Die Einwohnerzahl erhöht sich auf 206.595.
Die Stadt Buer erwirbt das Schloß Berge.
Einweihung des Stadtwaldes.
Eröffnung des Großmarktes an der Wilhelminenstraße.

 

1925 

Ende der Ruhrbesetzung.
Aufgrund der Kohlenkrise werden alle vier Nordstern-Schächte in Horst stillgelegt.
Stilllegung der Zeche Hibernia.
Eröffnung der Ausstellungshalle auf dem Wildenbruchplatz.
Gründung der Glashütte Delog in Rotthausen, später Flachglas AG.
Umbau von Schloß Horst zur Naherholungsstätte.

 

1926 

Auflösung des Landkreises Gelsenkirchen. Er bestand seit 1903 nur noch aus der Stadt Wattenscheid, dem Amt Wattenscheid, dem Amt Wanne und dem Amt Eickel.
Gründung der Vereinigten Stahlwerke AG durch die GBAG.
Einweihung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Platzes.

 

1927 

Notstandsarbeiten u.a. am Berger See.
Das Hans-Sachs Haus wird fertiggestellt und eingeweiht.
Gründung der Vereinigten Kesselwerke AG.

 

1928 

Vereinigung des Amtes Horst und der Stadt Buer mit der Stadt Gelsenkirchen zur
Großstadt Gelsenkirchen-Buer (340.077 Einwohner).
Der Bürgermeister von Buer, Emil Zimmermann, wird zum Oberbürgermeister der Gesamtstadt gewählt.
Einweihung der Glückauf-Kampfbahn.
Kaufhaus-Neubau von Alsberg am Buerer Stern.

 

1929 

Bau des Goldberghauses in Buer.
Fertigstellung der Heilig-Kreuz-Kirche in Ückendorf.
Das Knappschafts-Krankenhaus Bergmannsheil in Buer wird eingeweiht.
Gründung des Stickstoffwerkes Scholven durch die Hibernia AG.

 

1930 

Stadtname nur noch Gelsenkirchen.
Zusammenfassung der Gas-, Wasser- und Stromversorgung in den Stadtwerken Gelsenkirchen.
Schließung der Kokerei Hugo.
Anstieg der Arbeitslosenzahl auf 26.882.

 

1931 

Eröffnung der Künstlersiedlung Halfmannshof.
Stillegung der Zeche Rheinelbe.

 

1932 

Ausbau des Buerschen Grüngürtels.
Winterhilfsaktionen für Arbeitslose (Kleidung und Geld).
Die „Gelsenkirchener Hafenbetriebsgesellschaft mbH“ übernimmt den Stadthafenbetrieb.

 

1933 

Machtübernahme durch die Nationalsozialisten. Carl Engelbert Böhmer wird Oberbürgermeister.
 

1934 

Erste Deutsche Fußballmeisterschaft des FC Schalke 04. (2:1 gegen Nürnberg)
Gründung der Deutschen Eisenwerke AG.
Erster Spatenstich für die Autobahn A2.
Einweihung des „Ehrenmals für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges“ am Berger See.

 

1935 

Gründung des Hydrierwerks Scholven durch die Bergwerksgesellschaft Hibernia AG.
Gründung des Stadttheaters Gelsenkirchen.

 

1936 

Bau des Hydrierwerks in Horst und Gründung der Gelsenberg Benzin AG.

 

1937 

Flugplatz auf dem Berger Feld.
Eröffnung des Autobahnteilstücks Gelsenkirchen durch den Leiter des Gaus Westfalen-Nord, Dr. Alfred Meyer.

 

1938

In der so genannten "Reichskristallnacht" werden die Synagogen in Altstadt und Buer zerstört.
Gründung der „Stadtwerbegemeinschaft Gelsenkirchen“ durch den Kreisleiter der NSDAP, Scholdra.

 

1939 

Eröffnung einer Realschule an der Röckstraße in Buer.
Erwerb des Alten Aloysianums durch die Stadt.

 

1940 

Erster Bombenangriff auf die Zeche Graf Bismarck.
Im Zuge der Pressegleichschaltung gehen die "Gelsenkirchener Zeitung" und die "Buersche Zeitung" in den „Westfälischen Beobachter“ auf.
Abriss des Kaiser-Wilhelm-Denkmals am Kaiserplatz.

 

1941 

Verlegung der Straßenbahn aus der Bahnhofstraße zur Ahstraße und Hindenburgstraße (heute: Husemannstraße).

 

1942 

Deportation Gelsenkirchener Juden nach Riga, Theresienstadt und Auschwitz.

 

1943 

Die noch betriebenen Schulen werden wegen des Bombenkrieges geschlossen.
Insgesamt 44.000 Schulkinder werden auf die ländlichen Gebiete des Reiches verteilt.

 

1944 

Am 6.November Großangriff auf Schalke, Bulmke, Hüllen und Altstadt: 518 Tote.
Schließung der Stadthalle. Abriss der Ausstellungshalle.
Schließung der Hydrierwerke Scholven und Horst.

 

1945 

Einnahme der Stadt durch die amerikanischen Truppen und anschließende englische Besatzung.
3.092 Einwohner Gelsenkirchens werden im Luftkrieg getötet.
77 Prozent der Wohnungen und zahlreiche öffentliche Gebäude werden zerstört bzw. beschädigt.
Großer Schwarzmarkt im Bulmker Park und in Buer.
Die Einwohnerzahl beträgt nur noch 160.000.

 

1946 

Erste Gemeindewahl nach dem Krieg am 25. Oktober, wobei sich die SPD als stärkste Partei etabliert.
Robert Geritzmann wird Oberbürgermeister und Emil Zimmermann Oberstadtdirektor.
Aufbau der Bekleidungsindustrie.
Hochwasserkatastrophe in Gelsenkirchen-Horst, -Schalke, -Bismarck und -Feldmark durch Deichbruch.
Schulspeisung durch Engländer, Schweizer, Norweger und Schweden.

 

1947 

Streik von 300.000 Bergleuten im Ruhrgebiet, davon 40.000 in Gelsenkirchen, gegen den Hunger.
Gründung der „Gußstahlwerk Gelsenkirchen AG ”.

 

1948 

Wiederinbetriebnahme der Zentralkokerei der Zeche Nordstern (Horst).
Produktionsaufnahme der Gelsenberg Benzin AG.

 

1949 

Eröffnung des Ruhr-Zoos am 14. April.
Großdemonstration in Horst gegen die geplante Demontage der Gelsenberg Benzin AG.
Wiederinbetriebnahme der Schachtanlage I/VI der Zeche Consolidation in Gelsenkirchen-Schalke.
Ausstellung “Friedensarbeit im Ruhrgebiet”.

 

1950 

Die Zentralkokerei Scholven nimmt den Betrieb auf.
Wiedereröffnung des Viehmarktes auf dem Heinrichplatz in Gelsenkirchen-Bulmke.
Enthüllung des Mahnmals für die „Opfer des Faschismus“ im Stadtgarten.

 

1951 

Eröffnung des „Verkehrshofes Ruhrgebiet”.
Wiederaufnahme der Kraftstoff- und Stickstoffproduktion durch die Scholven-Chemie AG.
Bau des Stadtsparkassenhauses am Neumarkt.

 

1952 

Neugründung der „Consolidation Bergwerks AG Gelsenkirchen” durch Zusammenlegung der Zechen Consolidation und Unser Fritz.
Gründung der „Mannesmann Kokerei AG”.

 

1953 

Bau der Großtankanlagen am Stadthafen.
Wiedereröffnung von Schloß Berge.
Ölpipeline von Duisburg zu den Werken Gelsenberg und Scholven-Chemie.
Räumung des Flughafens im Berger Feld durch die britische Besatzungsmacht.

 

1954 

Eröffnung des Busbahnhofs in Buer.
Rathauserweiterung Buer.
Die Zentrale Feuerwache Wildenbruchplatz wird fertiggestellt.
Schacht 10 der Zeche Graf Bismarck geht in Betrieb.

 

1955 

10 Jahre nach Kriegsende wird zum ersten Mal wieder die Vollbeschäftigung erreicht.
Einsatz der Dahlbusch-Bombe zur Rettung von drei verschütteten Bergleuten auf der Zeche Dahlbusch.
Erhebung der St. Urbanus-Kirche in Buer zur Propsteikirche.
Fertigstellung des Fuhrparks Buer.

 

1956 

Vereinigung der Schachtanlagen Westerholt und Bergmannsglück.

 

1957 

Inbetriebnahme des Kugelgasbehälters am Rhein-Herne-Kanal.
Eröffnung des Städtischen Museums an der Horster Straße.

 

1958 

Einrichtung des „Ruhr-Bistums”, dem alle Gelsenkirchener katholischen Pfarrgemeinden angehören.
Siebte und vorläufig letzte Deutsche Fußballmeisterschaft des FC Schalke 04 (3:0 gegen Hamburger SV).

 

1959 

Neubeginn der städtischen Bühnen Gelsenkirchen (später: Musiktheater im Revier) mit Shakespeares „Sommernachtstraum”.
Bezug der Kasernen im Berger Feld durch die Bundeswehr.
Stilllegung der Zentralkokerei Scholven.

 

1960 

Stilllegung der Zeche Wilhelmine Victoria in Heßler.

 

1961 

Erstaufführung des in Gelsenkirchen gedrehten Films „Das Wunder des Malachias” im Apollo-Theater.

Abbruch des Hauses Grimberg.

 

1962 

Inbetriebnahme des neuen Zentalförderturms der Zeche Hugo.
Freigabe der neuen Brücke an der Uferstraße in Schalke.
Gründung der Staatlichen Ingenieurschule.

 

1963 

Zeche Scholven und Kokerei Alma stellen den Betrieb ein.
Errichtung einer neuen Glashütte der Firma „Glas- und Spiegel-Manufaktur Schalke”.
Stilllegung der Hydrieranlagen der Gelsenberg Benzin AG und der Scholven-Chemie AG.

 

1964

Fertigstellung der Stahlhochstraße in Schalke.
Inbetriebnahme des neuen Zollamtes an der Uferstraße.

 

1965 

Taufe der Stahlhochstraße durch Willy Brandt auf den Namen „Berliner Brücke“ .
Eröffnung des neuen Tribünenhauses auf der Trabrennbahn.

 

1966 

Protestmarsch von 15.000 Bürgern gegen die geplante Stilllegung der Zeche Graf Bismarck.
Abriss der Bebauung am Rundhöfchen für das Iduna-Hochhaus.
Schließung der Zechen Dahlbusch und Graf Bismarck .
Eröffnung des Heizkraftwerkes der STEAG auf dem Gelände der Zeche Consolidation I/VI in Schalke.
Schließung des Rheinstahlwerkes Orange.

 

1967 

Die Chicago Bridge & Iron Company beginnt an der Uferstraße mit der Produktion.
STV Horst-Emscher wird Deutscher Amateur-Fußballmeister.
Eröffnung des Kaufhofs an der Bahnhofstraße.
Schließung der Kokerei Nordstern.

 

1968 

Die Hochstraße wird Fußgängerzone.
Inbetriebnahme des Blocks B des Kraftwerkes Scholven.
Stilllegung des Stahlwerkes Grillo Funke.
Der Stadthafen erhält einen Containerverladeplatz.

 

1969 

Bau einer Pipeline von der Veba-Chemie AG zum Hibernia-Hafen in Bottrop.
Einweihung der Gesamtschule Berger Feld.
Inbetriebnahme der Mülldeponie im Eichkamp.
Bau des Iduna-Hauses an der Ebertstraße.

 

1970 

Abriss des alten Rathauses am Machensplatz.
Baubeginn der Floatglasanlage durch die Delog/Detag.
Inbetriebnahme des Hedwig-Krankenhauses in Buer.

 

1971 

Die Staatliche Ingenieurschule in Buer wird Fachhochschule als Abteilung der Fachhochschule Bochum und bezieht das neue Gebäude an der Neidenburger Straße.
Fertigstellung des Zentralbades Flora-/Ecke Overwegstraße.
Bestechungsskandal bei Schalke 04.

 

1972 

Neubau der Stadtwerke an der Horster Straße.
Bildungszentrum und Revierpark Nienhausen werden eröffnet.
Eröffnung des Hotels „Maritim“ am Stadtgarten.
Abriss des Hallenbades an der Husemannstraße.

Zweite Deutsche Pokalmeisterschaft des FC Schalke 04.

 

1973 

Einweihung des Parkstadions im Berger Feld.
Eröffnung des Amtsgerichts-Neubaus in Buer.
Fertigstellung des Hamburg-Mannheimer-Hochhauses am Machensplatz.
Inbetriebnahme der Olefin-Anlage des Veba-Werkes.

 

1974 

Beginn des Stadtbahnbaus in der Altstadt.
Während der Fußballweltmeisterschaft werden im Parkstadion fünf Spiele ausgetragen.
Konkurs der Textilfirma „nurkostüme”.

 

1975 

Einteilung Gelsenkirchens in fünf Stadtbezirke.
Durchführung der 75. Deutsche Leichtathletikmeisterschaften im Parkstadion.
Eröffnung des „Kommunalen Kinos” in der Schauburg in Buer.

 

1976 

Stilllegung des Kraftwerks Hugo.
Eröffnung des „Kommunalen Kinos” im Apollo-Theater .
Das Bürgerberatungs- und Informationszentrum im Rathaus Buer wird eröffnet.
Errichtung der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Ückendorf.

 

1977 

Einweihung des Marienhospitals in Ückendorf.
Renovierung von Haus Lüttinghof.
Übernahme der Glückauf-Brauerei durch den DUB-Schultheiss-Konzern.

 

1978 

Der erste Teilabschnitt des Verknüpfungspunktes "Gelsenkirchen Hauptbahnhof" wird im Zuge des Stadtbahnbaus fertiggestellt.

 

1979 

Baubeginn des neuen Postamtes an der Dickampstraße.
Stilllegung des Kraftwerks Bismarck.

 

1980 

Schließung der Glückauf-Brauerei an der Leithestraße in Ückendorf.
Errichtung der „Landesberufsschule für Splitterberufe” an der Neidenburger Straße in Buer.
Baubeginn der neuen Schleuse in Heßler.
Eröffnung des Neubaus der Berufsschule für Bekleidungs- und Nahrungsmittelgewerbe an der Königstraße.

 

1981 

Begrünung der „Halde Rungenberg” in Buer.
Bau des 300 m hohen Schornsteins der Veba-Kraftwerke Ruhr in Hassel.

 

1982

Der letzte Hochofen des Schalker Vereins wird nach einer Explosion stillgelegt und später gesprengt.
Abriss des alten Gebäudes und Inbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofs.
Schließung des Freibades Grimberg.

 

1983 

Eröffnung des neuen Postamtes und des Bahnhofscenters mit Busbahnhof.
Inbetriebnahme des Hydrocrackers im Werk Scholven der Ruhr Oel GmbH.
Schliessung der Kokerei Consolidation in Bismarck.

 

1984 

Die Stadtbahn wird in Betrieb genommen.
Das Sport-Paradies im Berger Feld wird eröffnet.
Schließung des „Thyssen Gußstahlwerkes“ an der Bochumer Straße.
Gelsenkirchen richtet als erste Stadt im Ruhrgebiet und als zweite in NRW ein Frauenbüro ein.
Eröffnung des Museumsneubaus in Buer.

 

1985 

Das Verwaltungsgericht bezieht das ehemalige Gebäude der Hauptpost, das durch bürgerschaftliches Engagement vor dem Abriss bewahrt wurde.
Eröffnung der Gesamtschule Horst.

 

1986 

Inbetriebnahme des Fernkraftwerks in Scholven.
Eröffnung des Ibis-Hotels am Hauptbahnhof.

 

1987

Papst Johannes Paul II. besucht Gelsenkirchen und zelebriert eine Messe im Parkstadion.
Abriss der Gebäude der „Glas- und Spiegel-Manufaktur Schalke”in Schalke.

Gründung des Polyurethan-Verarbeiters Masterflex AG.

 

1988 

Das Landesinstitut für Arbeit und Technik erhält seinen Sitz in Gelsenkirchen.
Das World Trade Center Ruhrgebiet zur Wirtschaftsförderung nimmt seine Arbeit auf.
Errichtung der Golfanlage „Haus Leythe” in Erle.

 

1989 

Die Verwaltung der Internationalen Bauausstellung Emscher-Park erhält ihren Sitz in den Gebäuden der ehemaligen Zeche Rheinelbe.
Gründung des Instituts für Stadtgeschichte.


1990

Radio Emscher Lippe geht auf Sendung.

 

1991 

Eröffnung des Warner-Brothers-Kino-Centers.

 

1992 

Enthüllung des “Mahnmals der Zerstörung der jüdischen Synagoge 1938” an der Maelostraße in Buer.
Die Fachhochschule Gelsenkirchen wird selbständig.

 

1993 

Das Arbeitsgericht zieht in das ehemalige Verwaltungsgebäude des „Thyssen Gußstahlwerkes“.
Schließung der Zeche Nordstern in Horst.

 

1994 

Errichtung der Glasstele „Gelsenkirchener Prisma“ am Neumarkt.
Die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus” an der Cranger Straße wird eröffnet.

 

1995 

Einweihung der Mescidi Al Aksa Moschee in Hassel.
Einweihung des „Wissenschaftsparks Rheinelbe” in Ückendorf.

 

1996

Fertigstellung der Küppersbusch-Siedlung.
Inbetriebnahme der Fortbildungsakademie Lichthof.
Baubeginn der Justizvollzugsanstalt in der Feldmark.

 

1997 

Ausrichtung der Bundesgartenschau auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern in Horst.
Der FC Schalke 04 gewinnt den UEFA-Cup.
Verschmelzung der Steinkohlebergwerke „Ewald/Schlägel und Eisen“ in Herten sowie „Hugo/Consolidation“ in Gelsenkirchen zu dem neuen Bergwerk „Ewald/Hugo”.

 

1998 

Inbetriebnahme der Justizvollzugsanstalt an der Aldenhofstraße.
Eröffnung der Spinnrad-Zentrale im Nordsternpark.

 

1999 

Einweihung von Schloß Horst nach erfolgtem Umbau.
Eröffnung der Solarfabrik der Shell AG auf dem Gelände der Flachglas AG in Rotthausen.
Das Unternehmen DSM legt auf dem Veba-Oel-Gelände den Grundstein für eine neue Chemiefabrik.
Eröffnung der Markthalle in Buer.

 

2000 

Schließung der Zeche Hugo, der letzten Schachtanlage Gelsenkirchens.
Der Rat der Stadt beschließt den Umbau des Ruhr-Zoos zur „Erlebniswelt”.

 

2001

Eröffnung der vom FC Schalke 04 gebauten Mehrzweckhalle "Arena".

 

2002

Das Modehaus Boecker schließt nach 67-jähriger Geschäftstätigkeit seine Pforten.

 

2003

Die Bundesknappschaft siedelt sich mit 120 Mitarbeitern im ehemaligen Spinnrad-Gebäude im Nordstern-Park an.

Die Verwaltung der Landesbetriebe Straßenbau lassen sich am Wildenbruchplatz nieder.

 

2004

Die Wohnungsbaugesellschaft THS (330 Mitarbeiter) zieht in den Nordsternpark.

Der Rat der Stadt Gelsenkirchen beschließt die Sanierung des Hans-Sachs-Hauses.

 

2005

Die SolarWorld AG übernimmt vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden 100 Prozent der kristallinen Solaraktivitaeten der Shell-Gruppe.

Der Rat der Stadt Gelsenkirchen beschließt den Abriss des Hans-Sachs-Hauses.

In Vorbereitung der Fußballweltmeisterschaft der Herren 2006 werden zahlreiche infrastrukturelle Verbesserungen eingeleitet, u.a. wird der Hauptbahnhof Gelsenkirchen neu gestaltet.

 


Weitere Informationen zur Stadtgeschichte finden Sie in den Veröffentlichungen des Instituts für Stadtgeschichte.
 

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