Die Gelsenkirchener Zeitung

Die "Gelsenkirchener Zeitung" ist erstmals im Jahre 1865 erschienen. Der im Stadtarchiv Gelsenkirchen vorhandene Bestand beginnt mit dem 38. Jahrgang und der ersten Ausgabe vom 2. Januar 1902. Am 30. Juni 1940 erschien die letzte Nummer der "Gelsenkirchener Zeitung". Die Nachfolgezeitung war der "Westfälische Beobachter". Er wurde am 1. Juli 1940 als "parteiamtliches Organ" der NSDAP ins Leben gerufen. Die im Stadtarchiv Gelsenkirchen lagernden Bestände des "Westfälischen Beobachters" sind vollständig erhalten geblieben: die ersten Ausgaben erschienen am 1. Juli 1940, die letzten Ausgaben am 19. März 1945.

 

Die Gelsenkirchener Allgemeine Zeitung

Die "Gelsenkirchener Allgemeine Zeitung" ist fast vollständig überliefert. Der Bestand beginnt mit der ersten Nummer vom 1. Dezember 1903. Am 31. August 1944 wird das Erscheinen der "Gelsenkirchener Allgemeinen Zeitung" "im Zuge der durch den totalen Krieg bedingten Konzentrationsmaßnahmen auf dem Gebiet der Presse" (GAZ, 31. August 1944) eingestellt.

 

Die Buersche Zeitung

Die Buersche Zeitung erscheint seit 1881. Die erste Ausgabe, die im Stadtarchiv Gelsenkirchen vorliegt, ist die Nummer 113 vom 19. Mai 1909. Die "Buersche Zeitung" erschien bis zum 30. Juni 1940. Im Zuge der Pressepolitik der NSDAP-Gauleitung Westfalen-Nord wurde die "Buersche Zeitung" mit acht anderen Zeitungen im mittleren Ruhrgebiet eingestellt und in den "Westfälischen Beobachter" überführt.

 

 

 

 

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Die erste Ausgabe der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" erschien am 3. April 1948. Die WAZ besaß zunächst keine besonderen Gelsenkirchener Lokalausgaben. Mit den Ausgaben vom 22. Oktober 1949 gab es erstmals eine getrennte Gelsenkirchener Ausgabe und eine Lokalausgabe von Buer, Horst und Westerholt. Beide Lokalausgaben sind im Stadtarchiv Gelsenkirchen bis Juli 1988 getrennt gesammelt worden. Ab August 1988 wird nur noch die Lokalausgabe der WAZ von Buer, Horst und Westerholt archiviert, die auch den Gelsenkirchener Teil enthält. Abgesehen vom Fehlen des zweiten Quartals 1987 ist die WAZ im Stadtarchiv vollständig erhalten. Die Verfilmung der Bestände erfolgt in einem ca. halbjährigen Abstand zu den aktuellen Ausgaben.

 

Die Buersche Zeitung

Die "Buersche Zeitung" erschien nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges neu. Die erste Ausgabe der "Buerschen Zeitung" datiert vom 22. / 23. Oktober 1949. Die Mikroverfilmung der "Buerschen Zeitung" endet am 31. Dezember 1971. Das Stadtarchiv Gelsenkirchen ist bemüht, die vorhandene Lücke im verfilmten Bestand zu schließen.

 

Buersche Zeitung

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Buersche Zeitung

Gelsenkirchener Allgemeine Zeitung

Gelsenkirchener Zeitung

Zeitungsbestand

Das Stadtarchiv Gelsenkirchen verfügt über einen umfangreichen Zeitungsbestand. Seit 1903 sind sämtliche Ausgaben von verschiedenen lokalen Tageszeitungen vollständig archiviert. Die meisten Zeitungen sind sowohl im Orignal als auch als Mikrofilm (oder Mikrofiche) vorhanden. Für entsprechende Zeitungskopien (Glückwunschkopien) kommen nur Tageszeitungen infrage, die verfilmt sind. Das Verzeichnis der Zeitungen kann hier eingesehen werden.

 

Zeitungskopien

Zeitungskopien von verfilmten Zeitungsbeständen können schriftlich oder telefonisch angefordert werden. Für die Anfertigung von Kopien zu privaten Zwecken wird ein Entgelt von 15 € und von 1,50 € pro kopierter Zeitungsseite gefordert (Änderungen vorbehalten). Alle Zahlungen erfolgen gegen Rechnung und bargeldlos.

Kontakt

Dieter Host

Zeitungen vor 1945

Zeitungen nach 1945

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