Deportation jüdischer Kinder und Jugendlicher

Im „Dritten Reich“ wurden nach ständig verschärfter antisemitischer Hetze,
Drangsalierung, Entrechtung, Ausraubung und Verfolgung die vielfach seit alter
Zeit in Gelsenkirchen lebenden jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die nicht frühzeitig
hatten fliehen können, in Ghettos und Lager deportiert. Dort wurde die weit
überwiegende Mehrheit ermordet oder wurde Opfer der bewusst geschaffenen
Bedingungen.
Die Verbrechen gegen die Menschlichkeit im „Dritten Reich“ wurden in aller Öffentlichkeit
und unter Beteiligung zahlreicher Gelsenkirchener begangen. Dabei wurden
nicht nur Erwachsene deportiert und schließlich ermordet, sondern auch zahlreiche
Kinder und Jugendliche.
Die Tafel erinnert an die vom Gelsenkirchener Güterbahnhof achtzig deportierten Kinder und Jugendlichen.

Eine Aktion von Stadt Gelsenkirchen, Institut für Stadtgeschichte und Demokratischer Initiative, 2008

Standort: Südeingang am Hauptbahnhof, Bochumer Straße, 45879 Gelsenkirchen

Institut für Stadtgeschichte
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